| Sehr oft wird überschüssiger oder vermeintlich ungeeigneter Boden und Erdaushub von den Baustellen des Landschafts- und Erdbaus abgefahren und beseitigt, obwohl dort später wieder Vegetationstragschichten benötigt werden. Bedingt durch eine wachsende Anzahl von zu begrünenden "Extremstandorten" ( Dächer, Tiefgaragen, Fassaden, Tröge, Innenräume, Lärmschutzwände, Straßenräume, versickerungsfähige Plätze, befahrbare Rasenflächen, Wasserflächen, Sportanlagen u.ä.) entsteht ein hoher Bedarf an speziell geeigneten Pflanzsubstraten. |
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| So verwenden Auftraggeber teure Einheitserden, standortfremde Torfsubstrate und industrielle Schüttgutmischungen im Landschaftsbau. Dieses Verhalten ist nicht nur unwirtschaftlich, es widerspricht auch den Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. |
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Um landschaftsgärtnerisches Arbeiten auch hier wirtschaftlich, umweltfreundlich und praxisnah zu ermöglichen, bietet SÜDERDE seinen Kunden für solche Baumaßnahmen standardisierte Bodensubstrate aus aufbereiteten, heimischen Böden an. Die SÜDERDE-Bodensubstrate können von der Bodenbörse München-West bezogen werden. Die Substrate entsprechen den Bedürfnissen der Auftraggeber, sie erfüllen - wo vorhanden - gängige, standardisierte Richtlinien ( z.B. FLL-Richtlinien zur Dachbegrünung, Vorgaben der FLL-Arbeitsgruppe "Standortoptimierung von Straßenbäumen", TV-Veg-ABDS, ZTVT-StB, ZTV-Vegtra-Mü, DIN 18915, DIN 18035 u.a.). |
| 1. Auf den Baustellen anfallender unbelasteter Erdaushub wird an der Bodenbörse angeliefert, gewogen, auf der asphaltierten Vorlagefläche abgekippt, und - nach Sorten getrennt ( Rotlage, Oberboden, Braunerde, Lehmerde u.s.w. ) - auf verschiedene Erdmieten aufgehaldet. An der Waage finden für jede Anlieferung organoleptische und feldversuchsmäßige Eingangskontrollen statt. Die Arten, Herkünfte, Anlieferer und Erzeuger der Materialien werden per EDV genau dokumentiert. Die Anlieferung erfolgt durch Bauämter, Erdbaufirmen, Gartenbaubetriebe und Privatpersonen. | ![]() |
| 2. Der Erdaushub wird auf aufgekiesten Materiallagerflächen getrennt zwischengelagert und bei Bedarf am asphaltierten Aufbereitungsplatz geschreddert. Steine, Wurzeln, Graswasen und sonstige Störstoffe ( Gartenplatten, Mauerreste, Plastik, ...) werden über Siebanlagen aussortiert. Der unbrauchbare Siebabfall wird getrennt zu einer Deponierung oder Kompostierung transportiert; Steine werden gebrochen und als Splitt oder Schotter wiederverwendet. |
| 3. Der gesiebte Boden wird bei Bedarf am asphaltierten Aufbereitungsplatz durch die Zumischung von Bodenhilfsstoffen (Sand, Kompost, Ziegelsplitt, Torf, Rinde, Lava, Perlit, Lehm u.ä.) verbessert, getrennt in asphaltierten Boxen gelagert und dabei nach einem eigenen Schlüssel klassifiziert. Er geht dann als hochwertiges Bodensubstrat wieder in den Garten- und Landschaftsbau, Erdbau, Straßenbau, an Gärtnereien / Baumschulen und an Privatkunden zurück. |
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Die SÜDERDE - Bodensubstrate werden nach gängigen DIN - Normen, ZTVen, FLL - Richtlinien und sonstigen Technischen Vorschriften oder Regelwerken hergestellt. Durch genaue Eingangskontrollen, durch Eignungsprüfungen anerkannter Institute, durch Eigenüberwachung im hauseigenen Labor und durch die Arbeitsweise nach dem eingeführten Qualitätsmanagement wird die hohe Qualität der hier erzeugten Produkte gewährleistet. |